Ein Nachmittag in der ehrwürdigen Universitätsstadt:

Tübingen ist in Deutschland bekannt als Studentenstadt, mit südlichem Charme.

Seit Jahren wollte ich in diese kleine, idyllische Stadt fahren, ohne eigentlich wirklich viel über sie zu wissen außer, dass es eine fabelhafte Universität geben soll, an der sich Abiturienten und Absolventen um begehrte Studienplätze rangeln.

Nun war ich endlich da!

Mein aktuelles Motto lautet: Erkunde die Region in der du wohnst. Also habe ich heute Tübingen einen Nachmittag lang durchkämt und ein paar wunderbare Eindrücke mitgenommen.

Solltest du einmal nach Tübingen kommen, kann ich dir nur empfehlen direkt in die Altstadt und den angrenzenden Park zu gehen. Wunderschöne kleine Gassen schlingen sich im alten Stadtkern, verwinkelte Sträßchen mit Fachwerkhäusern und barocken Bauten, die von ebenso vielen Cafés, Restaurants und Geschäften gesäumt werden.

Auf dem Holzmarkt und Marktplatz tummeln sich viele Touristen und Einheimische. Ein angenehmes, reges Treiben herrscht hier und lädt dazu ein, ein wenig zu verweilen und die Menschen zu beobachten. Such dir ein sonniges oder schattiges Plätzchen und verweile einen Moment bevor du den kleinen Hügel zum Schloss hinaufsteigst.

Denn in der Altstadt befindet sich auch das Schloss Hohentübingen. Ein toller Aussichtspunkt, von dem aus man die Stadt Tübingen überblicken kann. Das Schloss, welches ab dem 11. Jahrhundert erbaut wurde, dient heute der Universität mit Vorlesungsräumen aber auch ein Museum befindet sich in dem Gemäuer. Ich habe es nicht besichtigt, da das Wetter einfach zu herrlich war als die Zeit drinnen zu verbringen aber ich habe nur Positives darüber gelesen.

Ein weiteres Muss neben der Altstadt ist eine Stocherkahnfahrt über den Neckar, die beim Hölderlinturm starten. Verbringe die Zeit dort mit Freunden und genießt die Aussicht mit einem Glas regionalen Weins.

Alles in allem ist Tübingen die Reise wert und auch wenn ich nur einige Stunden dort verbracht habe, so werde ich bestimmt wiederkommen.

Bon voyage