Taipeh, war mehr als erwartet. Die heiße, stickige Luft schlug mir beim Verlassen des Flughafens ins Gesicht. Der Minibus, in dem wir unterwegs waren, war zum Glück angenehm klimatisiert, doch bei jeder neuen Sehenswürdigkeit, tauchten wir ein, in das schwere, subtropische Klima. Nach nur wenigen Metern klebten unsere Kleidungsstücke an unseren Leibern und wir schleppten uns übermüdet durch Tempelanlagen, vorbei an Handwerksläden, die traditionelle Kunstgegenstände verkauften und kleinen Bistros an denen man Croissants mit Creme- und Eisfüllung kaufen konnte.

Taipeh hat so viel zu bieten: Kleine, alte und erstaunliche Tempelanlagen inmitten einer Metropole des neuen Jahrhunderts, Chaos, Lärm und tiefgehende Tradition, die einen an jeder Straßenecke beeindrucken. Ich bin mir sicher, mit ein bisschen mehr Zeit, zeigt Taipeh ein weiteres, verblüffendes aber doch schönes Gesicht, welches mir nur in Fragmenten ersichtlich war.

Abgesehen davon, dass es über diesen Tag hinweg wie ein verrückter Traum erschien dort zu sein und obendrein absolut unrealistisch; war es wunderbar sich in dem Strom von Menschen in dieser asiatischen Metropole mitragen zu lassen, das geordnete Durcheinander zu beobachten und die Farben und Gerüchte auf sich wirken zu lassen. Das große Finale dieses doch eher unwirklichen Tages war der 101 Tower, der einmal das größte Gebäude der Welt darstellt aber auch heute noch an Stelle zwei, einen beachtlichen Eindruck hinterlässt.

101 Tower Taipeh   Scooter

Nachtmarkt bei Tageslicht   Nachtmarkt Taipeh Taipeh

Taipeh   Taipeh

Taipeh

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