Wie plant man eine Weltreise, wenn man nichts dafür gespart hat und am liebsten morgen losfahren würde?

Am Wochenende war ich auf der Hamburger Reisemesse und hatte das große Glück einige sehr spannende Vorträge über Long-Distance Travelling zu hören. Besonders beeindruckt war ich von der Familie, die mit einem kleinen Kind auf dem Fahrrad Kanada durchquert hat, ebenso wie von dem Pärchen, das nach einer 1-jährigem Radreise durch Südamerika noch immer im Reisefieber steckte und 3 weitere Jahre die Welt erkundete. Zu einer Sensation wurden sie als sie mit einem Tuk-Tuk aus Thailand über Laos, Vietnam, Japan, die Mongolei und Afrika einen langen Weg in die Heimat Deutschland in Angriff nahmen. Diese unglaubliche Fahrt brachte das junge Paar sogar ins Guinnessbuch der Rekorde.

Letztlich kam ich mit vielen neuen Eindrücken, Reisegeschichten und Prospekten nach Hause und hänge Reiseträumen, fernen Ländern und Erinnerungen an die wunderbaren Erfahrungen vergangener Reisen hinterher.

Beim Durchstöbern von Facebook am darauffolgenden Abend stoße ich zufällig über den Post eines bloggenden Pärchen. Sie haben das Bild des deutschen Wortes Fernweh gepostet und auf die Besonderheit dieses Wortes und der damit verbundenen Empfindung hinweisen:

Fernweh beschreibt den Zustand, in dem man Heimweh nach einem fremden Ort hat und das tiefe Verlangen zu reisen.

Da kam es mir: Fernweh ist mein Wort, mein Aggregatzustand und mein Synonym.

Um meiner Weltreise nun mit jedem Moment ein Stückchen näher zu kommen, fange ich an den Trip meines Lebens zu planen.

Wer Ideen, Anregungen und Erfahrungen hat, die er hier gerne teilen würde – immer her damit, ich freue mich von euch zu hören und zu lesen.

 

In diesem Sinne…..bon voyage!