Welcome to New York!

Nun endlich hier in New York, geht das Leben weiter vor sich hin. Bis jetzt funktioniert meine Tarnung als Einhemischer ganz gut.

Eine erste Empfehlung von hier, wenn du irgendwann die Zeit hast und in einer wunderbaren Stadt wie dieser bist, nimm an einem Kurs teil! Ich habe gestern an einem Workshop zum Thema Lebens- und Karriereplanung teilgenommen und fühle mich bereits wie ein waschechter New Yorker. Empfehlen kann ich dir für die Wahl und Buchung eines Kurses Course Horse.

 

In den letzten Tagen war ich weiter auf Erkundungstour und habe einige Tipps für dich – ein perfekter Tag in der Sonne: Meinen Tag habe ich mit einem Spaziergang durch den sonnendurchfluteten Central Park begonnen. Mit einem Kaffee in der Hand, Sonnenbrille auf dem Kopf und Kamera in der Hand, bin ich bereit das Licht der Stadt einzufangen. (Kleiner Tip für günstigeren Kaffee: Do as the locals do, hole deinen Kaffee an einem der zahllosen Straßenstände, die von Frühstück über Backwaren, Falafel und Hot Dogs für jeden Geschmack etwas haben).

Nach einem 2-stündigen Spaziergang habe ich mich auf zum Chelsea Market gemacht. Mittagspause, an einem bisher fabelhaften Tag. Ich sitze im Chelsea Market gegenüber dem riesigen Google Komplex. Hier in der Markthalle, 16th/9th Avenue hat man als Besucher die Qual der Wahl: frischer Lobster oder Sushi in der Oyster Bar, Quesadilla beim Mexikaner, Ramen beim Japaner? Ich habe mich nach einer kleinen Kostprobe (wer hätte gedacht, dass dieses Marketinginstrument so gut funktioniert) für ein italienisches Restaurant mit selbstgemachter Pasta entschieden. Typischerweise wird mir Brot mit Olivenöl gereicht. Das Salz, welches ich beim Anrichten vermisse, vergesse ich schnell als ich das würzige Chili auf dem Brot schmecke. Die Tagliatelle alla Bolognese sind ein Traum, ein kurzer Trip nach Italien.

Nach diesem doch größeren Lunch als erwartet, mache ich mich wieder auf den Weg und schlendere durch den Meatpacking District, wo ich zufällig den Gansvoort Market (Gansvoort St/9thAve) finde, der ähnlich wie der Chelsea Market verschiedene Dining Optionen bietet. Von dort aus schlendere ich zur High Line und fühle mich trotz einger Touristen wie ein echter New Yorker. Meine Tour führt mich dann über Greenwich Village über die Bleecker Street zum South Ferry Terminal. Einen kurzen Stop musste ich dabei noch im West Village bei der aus Sex and the City berühmten Magnolia Bakery einlegen. Ich werde den Cupcake später in der Sonne am Wasser genießen aber vorher macht er noch mit mir einen kostenfreien Abstecher mit der Staten Island Ferry, vorbei an der Statue of Liberty und zurück nach Manhattan, mit Blick auf die sonnenbeleuchtete Skyline. Im Anschluss schlendere ich Manhattan an der östlichen Seite entlang des East River, mit wunderbarem Blick auf die Brooklyn Bridge, die ich in den kommenden Tagen noch überqueren werde.

Von Union Square nehme ich die Metro (hol dir eine Metro Card für 7 Tage -$30- wenn du solange in der Stadt bist und mehr als 2 x täglich Bahn fährst) zur 33th Street. Ich bin auf dem Weg zum Empire State Buildin. Mein Ticket habe ich bereits zuvor online bestellt und ausgedruckt, in der Hoffnung die langen Schlangen zu vermeiden. Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle, vor allem an all die Fotografen unter euch: Nehmt den Sonnenuntergang und Manhattan bei Nacht mit einem Besuch mit. Mich hat der Weg nach oben, auf die 86. Etage ca. 35 Minuten gekostet (der Weg nach unten dauert ca. ebenso lang). Insgesamt hat der Besuch 2,5 Stunden in Anspruch  genommen – es war jeden Penny wert, ein wunderschöner Sonnenuntergang über New Jersey und ein Heiratsantrag nur wenigen Zentimeter neben mir. Genießt diesen Besuch, es ist auf jeden Fall ein Must-Do, when in town!

Für sie kommenden Tage stehen noch einige Punkte auf meiner Bucket List, u.a.: Coney Island, Hamptons, MoMa, die vergessenen Bahnhöfe der Metro, etc.

 

Bis dahin – happy travels!