Québec City
Einfach wow! Die charmante kleine Großstadt am Nordufer des Sankt-Lorenz Strom haut mich um. Die Stadt ist bekannt für den Blick vom Hafen hoch auf die Altstadt, mit dem meist-fotografierten Hotel der Welt, dem Château Frontenac, welches von der kanadischen Eisenbahngesellschaft für reisende Gäste im Stil der Loireschlössern gebaut wurde.

Ich bin nur 2 Tage hier und verbringe die meiste Zeit damit mich durch die Altstadt treiben zu lassen. An Tag zwei treffe ich meine Eltern wieder und wir besuchen den vor den Toren der Stadt liegenden Montmorency Fall. Von dort erschließt sich ein toller Blick auf die Skyline von Québec City und wir genießen den lauen Herbsttag, umgeben vom bunten Farbenmeer des Laubes.
Aus kulinarischer Sicht sollte man in Kanada unbedingt Poutine probieren. Man nimmt schon beim Anblick der Pommes in Soße mit Käse zu aber lecker war es.
Am späten Nachmittag geht es dann mit dem Bus von Québec City nach Montréal.

Was macht Québec City so besonders?

  • Ich fühle mich wie in einer Disney-Kulisse, durch die liebevoll angebracht Halloween-Dekoration in der ganzen Stadt.
  • Die Altstadt lädt zum Schlendern und Staunen ein.
  • Der Blick auf das Hotel Château Frontenac vom unteren Teil der Altstadt.

Montréal
Eine Millionenstadt im Südwesten der Provinz Québec. Es wird kühl in Kanada aber das war im Oktober zu erwarten. In Montréal lasse ich es langsam angehen und lebe in die 4 Tage, die ich hier verbringe rein. Ich laufe viel und genieße den Großstadtflair. Besonders der Blick auf die Skyline der Stadt vom Mont Royal und das Hauptschiff der Kathedrale beeindrucken mich sehr.
Mit dem Bus starte ich dann meine 7-stündige Weiterreise nach Toronto (über Ottawa). Die Busse sind bequem und auch, wenn die lange Anreise sehr anstrengend ist, lohnt es sich sehr diesen Weg zu wählen. Die Landschaft, die an mir vorbeizieht, ist wunderschön und ich wünschte ich würde länger bleiben.

Was macht Montréal für mich besonders?

  • Mont Royal
  • Die verwinkelten unterirdischen Wege der Shoppingzentren.

Toronto
Der letzte Stop in Kanada ist Toronto. Ich komme ohne große Erwartungen an die Stadt an, schier ausgehungert nach der langen Busfahrt und einem 40 Minuten “Spaziergang” mit 24 Kilo Backpacks im Regen. So langsam werde ich müde vom vielen Rumreisen und ich freue mich schon jetzt auf die Sonne und das Meer in Jamaika. Ich wohne im Hostel im Stadtteil Kensington neben Chinatown. Nach einer guten ersten Nacht und dem zwar spärlichen aber kostenfreien Hostelfrühstück bin ich endlich wieder bereit, neue Eindrücke aufzunehmen. Es ist sonnig, bin ich glücklich in dem Moment, das glaubt ihr mir kaum (insbesondere wo drei Tage Regen vorhergesagt waren).
So kann der Tag beginnen und ich find Toronto super. Die Kensington Market Gegend erinnert mich ein wenig an Berlin, es ist alternativ, mit verrückten Geschäften und der ideale Ort, um Menschen zu beobachten. Ich muss das unbedingt festhalten und fange an kleine Filmchen zu drehen. Vielleicht werde ich doch noch zum Vlogger (Video Blogger). Die ersten Versuche stellen sich im Nachhinein nicht als kreatives Meisterwerk heraus aber darum geht es ja nicht, denn es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht. Vielleicht teile ich mein erstes Werk eines Tages mit euch??? Abwarten…..

Wie dem auch sei, ich erkunde am ersten Tag Kensington, Chinatown, den Financial District und den Lawrence Market (ich kann einfach nicht widerstehen, wenn ich lese, dass es irgendwie einen Markt gibt).
Für den zweiten Tag nehme ich mir Toronto Island vor. Es fährt eine Fähre vom Jack Layton Ferry Terminal zur Ward’s Island. Von dort mache ich mich zu Fuß auf den Weg um die Insel zu erkunden. Schon jetzt freue ich mich auf ein gutes Mittagessen am Wasser mit Blick auf die Skyline von Toronto. Hiermit hatte ich leider nicht so viel Glück, denn im Grunde ist alles auf der Insel in Winterpause (auch die öffentlichen Toiletten). Somit verkürze ich meinen Ausflug und fahre zurück in die Stadt nach einem Rundgang über den westlichen Teil der Insel. Der Ausblick und die Fährfahrt sind aber die Strapazen wert und bietet die Chance für ein paar super Fotos.
Meine Kanada-Erkundung wäre nicht vollständig ohne ein Eishockey Spiel besucht zu haben und so mache ich mich am späten Nachmittag auf den Weg ein Spiel der Junior Eishockeyliga anzuschauen. Nach einem harten Kampf gewinnt das heimische Team und ich bin froh, dass ich mir das angeschaut habe. (Tipp: Um einige Dollar zu sparen, lohnt es sich die Nachwuchstalente bei den Junioren anstatt der Profis anzufeuern). Der Tag endet mit der schrägsten Party, auf der ich seit langem getanzt habe. Naja, bei dem Motto “1995” hätte ich schon skeptisch werden können.

Den letzten Tag in Toronto verbringe ich mit einem Tagesausflug zu den Niagara Fällen und einem Zwischenstop in Niagra-on-the-lake (was für ein süßer kleiner Ort). Als ich gegen Abend wieder im Hostel bin, verläuft der restliche Tag ganz entspannt, denn wie ich glücklicherweise noch rechtzeitig merke, ist mein Weiterflug bereits um 6 Uhr morgens. Bei der Entfernung zum Flughafen heißt es daher, um 3:30 Uhr aufstehen und mit Bahn und Bus durch die Nacht.

Was ich an Toronto besonders mag?

  • Den Blick auf die Stadt von Toronto Island.
  • Beef Burrito @ Big Fat Burrito…..aber hallo