Vor 14 Tagen habe ich meine 2 Wochen Challenge zum besseren Leben und glücklicheren Reisen begonnen, um auch nach 6 Monaten auf der Weltreise fit und voller Energie meine Erkundungen machen und Neues entdecken zu können. Dabei ging es mir nicht darum mein ganzes Leben auf dem Kopf zu stellen, sondern vielmehr um kleine Routinen in den Alltag einzubauen, die zu einem gesünderen Leben beitragen und somit (für mich schlussfolgernd) zu einem glücklicheren Reisen führen sollen.

 

Für diese 2 Wochen haben ich mir also 5 Schritte vorgenommen, die ich jeden Tag wiederholt habe:

1. Trinke 2 Liter Wasser am Tag

2. Meditiere 5 Minuten pro Tag, du darfst entscheiden, ob morgens oder abends

3. Arbeite 1 Stunde pro Tag an deiner Website/neuen Ideen/Inhalten & 30 Minuten Admin

4. Bewege dich jeden Tag mindestens 30 Minuten: Joggen, Surfen, lange Spaziergänge, Schwimmen, Tanzen….

5. Ernähre dich gesund: Starte deinen Tag mit einem gesunden und reichhaltigen Frühstück (Haferbrei oder Joghurt mit Früchten, Brot mit Frischkäse und Tomaten), leichte Kost am Abend  (Suppen, Obst oder Gemüse = wenig Kohlenhydrate)

 

Sofern du immer noch liest, fragst du dich nun vielleicht: Was ich in den 2 Wochen gelernt habe? Was sich verändert hat, oder auch nicht? Und ob ich weiterhin an diesen 5 Schritten festhalten werde?

Zu Beginn bin ich davon ausgegangen, dass es sehr viel schwerer wird alle Punkte jeden Tage einzuhalten.
Ich habe mich also darauf gefasst gemacht, mich täglich motivieren zu müssen und auch auf gewisse Art und Weise zwingen zu müssen an den Punkten festzuhalten.
Die Punkte 1-4 einzuhalten, war um ehrlich zu sein kein Problem für mich.

1. Um die 2 Liter Wasser pro Tag zu erreichen, habe ich begonnen immer eine Flasche Wasser bei mir zu tragen, im Hostel als auch für kurze Wege außerhalb. Ich trage immer die großen 1,5 Liter Flaschen mit mir rum, so habe ich einen groben Überblick wieviel ich noch trinken muss und kann die 2 Liter recht gut bestimmen.

2. Die 5 Minuten Meditation habe ich von Anfang an auf 10 Minute ausgeweitet. Ich meditiere mit der Headspace App und in den Starter-Programmen, die man absolvieren muss, um die themenbezogenen freizuschalten, sind die Tagesmeditationen bereits 10 Minuten lang. Ich habe festgestellt, dass es für mich sehr viel leichter ist am Morgen zu meditieren, da ich zum einen voller Energie bin und zum anderen auf diese Weise den richtigen Ton für den Tag setze. Bei den 2-3 Versuchen abends zu meditieren, bin ich dann doch auch eingeschlafen :D

3. Die 1,5 Stunden Arbeit pro Tag habe ich meistens überschritten, denn sobald ich etwas mache, was Spaß macht, vergesse ich die Zeit und empfinde es nicht als Arbeit. Es war jedoch wunderbar auch hier eine Morgenroutine zu entwicklen, die mir für den restlichen Tag das Gefühl gegeben hat, genug geleistet zu haben, um meine Zeit mehr zu genießen zu dürfen.

4. Um auf meine 30 Minuten Bewegung am Tag zu kommen, habe ich vermehrt darauf geachtet, mir die Zeit zu nehmen, Wege zu Fuß zu erledigen und Treppen, anstelle von Aufzügen zu nutzen. Somit habe ich vorwiegend die Variante der langen Spaziergänge verfolgt und diese auf Minimum 1 Stunden pro Tag ausgeweitet.

5. Gesundes Essen war jedoch eine größere Herausforderung und ich habe es nicht immer geschafft sie durchzuhalten. Gesundes Frühstück ist mir sehr häufig gelungen aber wenig Kohlenhydrate am Abend habe ich dann doch nicht geschafft, obwohl ich viel mehr Salat in meinen Essensplan eingebaut habe. Jetzt könnte ich natürlich sagen, dass es auf Reisen manchmal einfach schwierig ist, sich gesund zu ernähren aber, dass ist hier schlichtweg nicht der Fall gewesen. Ich hatte einfach Lust abends Kohlenhydrate zu essen und habe es mir nicht verboten. Und zwischen uns, ich habe in Sydney ein tolles Brot gefunden, eine Art deutsches Bauernbrot, was ich nach 3 Monaten in Asien und Australien einfach wahnsinnig genossen habe – das kleine Stück Heimat in der Fremde.

 

Wie geht es nun weiter?

Alles in allem würde ich sagen, dass es durchaus seine guten Seiten hat die Routinen einzubauen. Ich werde auf jeden Fall weiterhin versuchen, an all diesen Punkten festzuhalten, auch wenn ich keinen große Veränderung festgestellt habe, tun mir die Routinen des 2 Liter Wasser trinkens und der Arbeit am Morgen bestimmt sehr gut. Zum gesünderen Essen werde ich jedoch meine Strategie ein wenig anpassen. Ich behaupte einfach mal, dass ich durchaus zu 90% darauf achte, mich gesund zu ernähren und daher werde ich von jetzt an mehr darauf hören, was und wann mein Körper essen will, anstatt mir 3 Mahlzeiten am Tag “aufzuzwingen”, die gesund sind.